Status Quo
Eine Gruppe von Vermittlern und Kunden, die sich intensiv mit einer Lösung für den Fortbestand der Plantagen beschäftigt, hat nun ausreichend Informationen und Daten gesammelt, um ein erstes Konzept vorzustellen. Dieses dient zunächst als Lösung für die Investoren der Plantage in Bietigheim. Dort finden wir folgende Situation vor:
Eine Inspektion vor Ort durch Vermittler, unter ihnen Oskar Edler von Schickh, sowie Experten im Juni 2024 ergab, dass die Plantage trotz ihres schlechten Zustands mit gezielten Maßnahmen bis Mitte 2025 wiederhergestellt werden kann. Die erforderlichen Maßnahmen sollten vor Beginn der nächsten Wachstumsperiode im Sommer 2025 umgesetzt werden.
Ein vorläufiges Gutachten, beauftragt von Friedrich Oldenburg, schätzt die Kosten für die Wiederherstellung auf ca. 200.000 Euro (netto), einschließlich ausstehender Pachtzahlungen. Hinzu kämen Pachtzahlungen für bis zu sechs weitere Jahre (bis maximal 2030), da viele Bäume stark beschnitten werden müssen und sich ihre Umtriebszeit dadurch verlängert.
Mit dieser Umtriebszeitverlängerung besteht eine fundierte Perspektive, die Bäume in einen entsprechenden Zustand zu bringen, durch welchen bei fortlaufender und fachgerechter Pflege ein wirtschaftlich vertretbarer und marktgerechter Verkaufspreis zu erwarten ist.
Um die ursprüngliche Tätigkeit der Greenwood International AG erfolgreich zu Ende zu führen, bedarf es weiterer finanzieller Mittel zur Sicherstellung der notwendigen Maßnahmen in den Bereichen Pflege, Pacht und Verwaltung der betroffenen Plantagen. Ursprünglich waren diese Aufwendungen durch die Einnahmen aus den Baumverkäufen gedeckt, doch aufgrund der dargestellten finanziellen Schwierigkeiten der GWI Gruppe sind diese Gelder nicht mehr vorhanden. Daher müssen die erforderlichen Mittel nun durch eine zusätzliche Investition der bestehenden Investoren für die verbleibende Wachstumsperiode bereitgestellt werden.
Erforderliche Vorab-Investitionen
Bevor das Sanierungskonzept umgesetzt werden kann, sind verschiedene Vorabmaßnahmen und damit verbundene Kosten erforderlich:
Finanzielle Kalkulation für Investoren
Basierend auf einer ersten wirtschaftlichen Analyse wird eine Nachinvestition in Höhe von bis zu 73 Euro pro Baum erforderlich sein, um die bislang aufgelaufenen Verbindlichkeiten sowie die künftigen Kosten für Pacht, Pflege und Verwaltung zu decken.
Die prognostizierten Verkaufserlöse bewegen sich voraussichtlich in folgender Bandbreite:
Dem gegenüber stehen die ursprünglichen Erwerbskosten der Investoren von rund 301 Euro pro Baum, zuzüglich der erforderlichen Nachinvestition. Die detaillierte Kalkulation auf Basis der aktuellen Zahlen kann dem Anhang entnommen werden.
Diese wurden im Rahmen einer angemeldeten Begehung zusammen mit der Familie Schmitt, (Vater & Sohn) als Verpächter und Herrn Dipl. Agr. Peter Diesenbacher von der WEGROW -Gruppe gemacht.
Herr Diessenbacher hatet in seiner ersten Einschätzung mitgeteilt , dass dei Bäume zu retten sein, sehr viel jedoch aufgrund der fehlenden Pflege zurück geschnitten werden müssen. eine genaue Kalkulation und Begutachtung durch Dritte Fachleute kann erst erfolgen, wenn das dafür notwendige Kapital eingeworben wurde. Hinweis zu den Bildnutzungsrechten: Fotograf: Oskar Edler von Schickh Alle Rechte vorbehalten. Eine öffentliche Weitergabe jedweder Art ist ausdrücklich nicht ohne Zustimmung zulässig.